Eine Haltung der Lebensoffenheit – Bundeskongress konfessioneller Schulen

„Christliche Schulen vermitteln eine Haltung unbedingter Gott-, Welt- und Lebensoffenheit.“ Das sagte Präses Dr. Thorsten Latzel in seinem Impuls zum Start des 1. Bundeskongresses evangelischer und katholischer Schulen in Aachen.

Und diese Haltung zog sich durch den gesamten Kongress, an dem bildungsverantwortliche Multiplikatoren und Schulleitende aus den konfessionellen Schulen aller Schularten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Verantwortliche aus Kultusministerien teilnahmen.

Für den guten Ton sorgte u.a. eine Schulstiftungsschule. Gemeinsam mit dem Piusgymnasium gestaltete die Bigband der Victoriaschule in Aachen das Programm.

Neben Gesprächsrunden, Gottesdiensten und Workshops gab es inspirierende Vorträge. Zum Beispiel von Martin Schulz, langjähriger EU-Politiker und Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und von Politikwissenschaftler Dr. Cesare Zucconi (Foto).

Der schloss seine Rede mit einer wichtigen Bitte an die Bildungsverantwortlichen:

Wir dürfen uns nicht durch Schwierigkeiten aufhalten lassen. Es gibt heute so viel Pessimismus gegenüber jungen Menschen. Es gibt kein Rezept, kein Modell, das wir anwenden können. Stattdessen sollten wir den Jugendlichen zuhören, uns von ihren Fragen und Ängsten berühren lassen, ihnen mit Hoffnung und Freundschaft begegnen, sie unterstützen, ihre Träume und Erwartungen fördern, ihnen helfen, im Geist des Evangeliums, im Stil Gottes aufzuwachsen, was bedeutet, unentgeltlich zu leben. In einer Welt, in der die Menschen oft nur etwas tun, um eine Gegenleistung zu erhalten, sollten wir auch als Erwachsene glaubwürdige und authentische Zeugen sein.“

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